Unser Angebot

  • wöchentliche Gruppenabende

    Gruppenabend für Betroffene und Angehörige

    Montag 19.30 Uhr  Treff Impuls: Neuer Markt 1/1, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    Immer montags treffen wir uns von 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr zum Gruppenabend.  Gäste und neue Mitglieder, ob betroffen oder angehörig, sind jederzeit herzlich willkommen.
    Alles was in der Gruppe gesprochen wird, wird vertraulich behandelt.

    Warum gehe ich in den Freundeskreis Leinfelden-Echterdingen?
    Wolfgang (Betroffener):

    Der Gruppenabend im Freundeskreis ist seit vielen Jahren fester Bestandteil meines Wochenablaufes geworden. Dort fühle ich mich wohl und angenommen.
    Durch die regelmäßige Teilnahme habe ich meine innere Zufriedenheit gewonnen.
    Der offene und vertrauensvolle Umgang miteinander tut mir immer wieder aufs neue gut. Es ist wertvoll für mich aus den Schilderungen jedes Gruppenmitgliedes seine Erfahrungen und Gefühle zu empfinden. Ich nehme immer wieder etwas für mich mit.
    Wo sonst kann ich immer aufs neue alles was mich bewegt, belastet, erfreut, mit der Gewissheit erzählen, gehört und ernst genommen zu werden.
    Die Gruppe hilft mir ständig an dem Thema meiner Abhängigkeit zu bleiben.
    Sie hält mich wach in meiner Achtsamkeit mit mir. Es ist für mich ein lebendiger Spiegel, der mir zeigt, woher ich kam, was ich gewonnen habe und wo ich auf keinen Fall wieder einmal hin will.

     

    Gisela (Angehörige):
    Ich nehme seit einigen Jahren regelmäßig an den Gruppenabenden im Freundeskreis teil.
    Die Welt meines Mannes habe ich hier kennengelernt und kann immer wieder erfahren, wie lebendig sie für mich und ihn ist.
    Es tut gut einer Gruppe anzugehören, wo Vertrauen und Offenheit erfahren werden kenn.
    Über alles was im Alltag geschieht kann ich sprechen.
    Auch zuhause ist die Kommunikation über meine Abhängigkeit und die meines Mannes entspannt.
    Erfahrungen aus der Gruppe kann ich immer wieder in meinem Alltag umsetzen und
    das hört wohl nie auf.

     

    Wiebke (Betroffene):

    Als ich das erste Mal in den Freundeskreis in Leinfelden kam, wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich hatte Bedenken, dass die überhaupt verstehen, wie es mir geht. Und Angst, davor das mich jemand kennt und vor den Folgen.

    Doch Alles kam dann ganz anders.

    Die Leinfelder Gruppe besteht aus Menschen, entweder selber Betroffenen oder Angehörigen, die sich einmal in der Woche treffen. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, hier Männer und Frauen jeder Altersgruppe und aus jeder gesellschaftlichen Schicht anzutreffen. Es ist motivierend, Menschen zu treffen, die schon lange Zeit ein abstinentes Leben führten. Es ist also möglich.

    Es wird über vieles gesprochen. Über unsere Sorgen und Nöte, aber auch Erfolge. Über den Umgang mit Alkohol und mit der Abstinenz, aber auch über alles andere was zum Leben gehört. Die ganz alltäglichen Probleme und wie wir damit fertig werden. Erklärungen sind nicht nötig, denn jeder weiß, wovon man spricht, wenn man seine Geschichte erzählt. Wenn man von Scham und Leid, Trauer und Rückfällen spricht. Dem beschwerlichen Weg in ein trockenes Leben. Oft sitze ich da und höre einfach nur zu. Und jemand erzählt von sich und plötzlich ist es, als würde diese Person von meinem Problem reden. Die Gruppe ist und ist ein geschützter Raum. Was hier besprochen wird, bleibt hier und das gibt mir Sicherheit. Und die Gemeinschaft gibt mir das Gefühl: Ich bin nicht alleine! Jeder hat seinen Platz und ist wertvoll.

    Schnell hatte auch ich hier meinen Platz gefunden und der Montagabend in der Gruppe wurde eine feste Einrichtung in meinem Leben. Immer dankbar dafür, dass es diese Gruppen, diese Menschen gibt.

     

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