• Auswirkungen einer Abhängigkeit auf Mitbetroffene

    • Erste Ahnung, daß der Partner ein illegales Suchtmittel oder legales Suchtmittel übermäßig konsumiert.
    • Problematischer Umgang mit dem Suchtmittel ist ab und zu Gesprächsthema.
    • Ermahnung, sich doch bitte zusammenzunehmen, werden vom Partner als Nörgelei abgetan.
    • Entschuldigungen und Ausreden für den Partner.
    • Gespräche über das Suchtmittel werden durch Kritik und Missachtung zunehmend vergiftet.
    • Unsicherheit in der Beurteilung des Partners.
    • Gefühl der Angst und Spannung vor unerwarteten Ereignissen steigt.
    • Zeitweise Hoffnung, dass bald alles wieder so sein wird wie früher.
    • Verstärkte Hilfeversuche.
    • Tiefe Mutlosigkeit und Ohnmachtsgefühle bei Rückfällen.
    • Körperliche und psychische Beschwerden nehmen zu.
    • Todeswünsche (" Wenn er/sie doch nur mal gegen einen Baum fahren würde").
    • Tiefe Verzweiflung, Resignation.
    • Drohungen ohne Konsequenzen zu ziehen.
    • Zunehmende familiäre Isolation.
    • Beseitigung oder verstecken des Suchtmittels.
    • Angst vor Aggressionen.
    • Geldsorgen.
    • Erkennen, dass man Probleme des Partners nicht lösen kann.
    • Versuche, wieder eine selbständig handelnde Person zu werden.
    • Aufsuchen und Annehmen von Hilfsangeboten.
    • Keiner versteht, dass man zu dem Abhängigen noch steht.
    • Abwartende Haltung, Trennungsgedanken halten an.
    • Zweifel am Therapieerfolg, Eifersucht auf Therapeuten.
    • Spannung lässt nicht nach.
    • Suche nach Ansprechpartnern.
    • Gruppenbesuch ohne Überzeugung.
    • Erkennen der eigenen Rolle.
    • Misstrauen zum Partner.
    • Irritiert durch Unverständnis der Umwelt.
    • Lob für Abstinenzleistung des Partners wird als eigene Kränkung empfunden.
    • Anerkennung für Durchgestandenes wird erwartet.
    • Kompetenzschwierigkeiten in der Familie und über neuen Rollen.
    • Der eigene Umgang mit dem Suchtmittel wird zum Problem.
    • Seelischer und körperlicher Zusammenbruch sind möglich.
    • Aggressivität gegenüber dem Partner, der wieder mehr und mehr selbständig wird.
    • Bemerken, dass die Stimmungslage der Familie nicht unbedingt dem Abhängigen unterworfen werden muss.

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